YOGAwege

Es nützt nichts, etwas im ÄUßEREN ändern zu wollen, solange ich mich nicht in meinem INNEREN verändere.  Eberhard Bärr

Synthese der verschiedenen YOGAwege

Der integrale, ganzheitliche YOGA ist eine Synthese der verschiedenen YOGAwege. Der integrale YOGA ist so ein wahrhaft ganzheitliches, umfassendes System, das den ganzen Menschen in Körper, Seele und Geist anspricht.

HathaYOGA
ist bei uns wohl der bekannteste Teil des YOGA. Hatha bedeutet, „Sonne“ (ha) und „Mond“ (tha), die symbolisch für die Polaritäten männlich und weiblich, links und rechts, Aktivität und Ruhe, Geben und Empfangen stehen. Im HathaYoga sollen diese Polaritäten ins Gleichgewicht gebracht werden – vor allem durch Yoga-Stellungen (Asanas), Atemübungen (Pranayama), Tiefenentspannung / Meditation und Hinweisen zur gesunden Lebensführung (u. a. vegetarischer Vollwerternährung). Ziel dieses Yogaweges ist es, dass der Geist still und klar werden kann.

KundaliniYOGA
oder YOGA der Energie ist die verborgene „Schlangenkraft“ und bildet die Grundlage der gesamten YOGA-Wissenschaft. KundaliniYOGA beschreibt und arbeitet mit den Astralkörpern, seinen Energiezentren (Chakras) und Energiekanälen (Nadis). Das Erwachen der Kundalini wird durch diesen YOGAweg fokussiert; erweitert das Bewusstsein, ist verbunden mit starken Glücksgefühlen und entfaltet neue Fähigkeiten unseres Potenzials. Auch andere Yogaformen wie BhaktiYOGA oder RajaYOGA können nach den yogischen Lehren zum Aufstieg der Kundalini führen.

RajaYOGA
oder der königliche YOGA nach Patanjali besteht aus den acht Stufen des AstangaYOGA. Dieser YOGA umfasst die Techniken des mentalen Trainings und der Meditation. RajaYOGA erklärt, wie der menschliche Geist funktioniert, wie wir unser meditatives Bewusstsein entwickeln, schult uns in Achtsamkeit und wie wir uns von einem falschen Selbstbild befreien können.

JnanaYOGA
ist der YOGA des Wissens und der philosophische Teil des YOGA und bezieht sich auf weltliches, wissenschaftliches und spirituelles Wissen. Im letzteren Fall die Erkenntnis der höchsten Wahrheit. JnanaYOGA stellt Fragen wie: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist der Sinn des Lebens? Was ist die Wirklichkeit? Was ist Glück? Im JnanaYOGA werden Karma und Reinkarnation erklärt und Meditationstechniken gegeben, um die Wahrheit in sich selbst intuitiv zu erfahren.

BhaktiYOGA
ist der YOGA der Hingabe und Liebe. Ziel ist die Herzöffnung; Gebete, Mantra-Singen, Rituale, Erzählen von Mythen und Heiligengeschichten und Meditation helfen den Herzensweg gehen zu können. Der Praktizierende kommt in Kontakt mit der Seele, dem Göttlichen. In der alten indischen Schrift Chandogya Upanishad wird dies „tat tvam asi“ genannt oder „das bist du“.

KarmaYOGA
ist der YOGA der Tat. KarmaYOGA lehrt, das Schicksal als Chance zu begreifen und unser Leben zu spiritualisieren. KarmaYOGA ist auch der YOGA des selbstlosen Dienstes. Er gibt uns Techniken, Entscheidungen richtig zu treffen und hilft die Grenzen des eigenen Egos zu überschreiten und sich mit allen und allem verbunden zu fühlen.

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